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noa boa - Lieblingsdinge für Lieblinge   

Frankfurter Rundschau; Oktober 2010...............................mehr

Frankfurter Allgemeine Zeitung; August 2010
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Bundesweite Gründerinnenagentur (BGA); 2010...............mehr

Frankfurter Rundschau + Pressemeldung 2009 ................mehr

Alle Artikel und Pressemeldungen von 2007...........siehe unten

Artikel zur Ladeneröffnung 2006.......................................mehr

Pressemeldung zur Eröffnung
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Die Selfmade-Frau aus Finnland
Textilwirtschaft; 03.05.2007

Noa Boa in Frankfurt setzt auf Mode, die besonders und bezahlbar ist
Die Idee, ein Geschäft für Umstands- und Kindermode zu eröffnen, kam ihr auf dem Spielplatz. Während ihr kleiner Sohn im Sand buddelte, fiel Päivi Budarhams Blick auf ein Schild schräg gegenüber, worauf "Laden zu vermieten" stand. Da war es um die gebürtige Finnin geschehen. Der Business-Plan war schnell erstellt, denn von einem eigenen Geschäft träumte Päivi Budarham schon seit längerem. Ursprünglich sollte es ein Geschäft mit Womenswear sein. Als sie schwanger wurde, musste sie Ihren Plan erst mal auf Eis legen. In dieser Zeit machte sie die Erfahrung, "dass es für werdende Mütter nichts außer bei H&M und C&A zu kaufen gibt". Diesen Frust wollte Budarham, ursprünglich aus der Touristikbranche, anderen Frauen ersparen. "In derSchwangerschaft muss man auf so vieles verzichten, man nimmt zu", erzählt sie, "da möchte man nicht auch noch in Zelten herumlaufen."
Der Anteil an Umstandsmode macht darum ein Drittel der insgesamt 70m² großen Verkaufsfläche aus. Das andere Drittel wird mit Kindermode für die Altersgruppe 0-3 Jahren bestückt inklusive Accessoires und Geschenkartikel. Die bunt gestreifte Babyrassel für 7,95 gibt es genauso wie Teesorten für werdende Mütter, die klangvolle Namen wie "Mutterstolz" oder "Guter Hoffnung" tragen. In der Bekleidung zählen Noppies und Imps & Elfs aus den Niederlande, Bellybutton, Petit Bateau und Bambam zu den wichtigsten Marken.
Für werdende Mütter gibt es Mode von Belly Button, Boob aus Dänemark, Queen Mum und Noppies aus Holland und Serafin aus England. Ab Herbst auch von Noa Noa.
"Das ist zwar keine Umstandsmode", so Päivi Budarham, "aber das ist ja egal." Abgerundet wird das Angebot durch Dessous. Spezielle Still-Shirts sind übrigens der Renner.
Nur das Besondere. Hauptsache, es passt und der Mix stimmt, darauf legt die Finnin Wert. Immer wieder Neues zu bieten, ist eines ihrer Hauptanliegen. Dass ihr dies gelingt, beweisen ein Paar Hotelbadeschläppchen für Neugeborene oder Lätzchen, die in Form einer Eistüte verpackt sind. "Braucht kein Mensch", sagt sie selbst ganz pragmatisch, "ist aber für 7,95 ein originelles Geschenk":
Besonders und trotzdem bezahlbar muss alles sein, darauf legt Päivi Budarham ganz großen Wert. Ihre Kundschaft weiß es zu schätzen. Viele Frauen kommen einmal pro Tag vorbei, auf dem Weg zum Spielplatz. Der Laden liegt direkt gegenüber. Besser könnte die Lage für dieses Geschäft nicht sein. Natürlich kommen auch gerne Großeltern, "die manchmal ganz enttäuscht sind, wenn sie keinen klassischen Strampler mit Teddybärchen-Motiv entdecken". Selbst Frauen, die weder schwanger sind noch Kinder haben, zählen zu Budarhams Kunden. "Mit Belly Button-Jeans läuft halb Sachsenhausen herum", so Päivi Budarham.
Nur das Richtige. Vor allem mit dem Geschäft mit Umstandsmode ist sie sehr zufrieden. "Da passiert es öfters, dass Frauen mit einer 800 Euro-Tüte herausgehen." einen 500 Euro-Bon macht sie fast jeden Tag -meistens mit Mode für Schwangere. "Um auf 500 Euro mit Kindermode zu kommen, muss schon vieles in die Tüte", so die Inhaberin. Trotzdem ist sie mit beiden Segmenten zufrieden. " Der richtige Standort, die richtigen Produkte, die richtige Nische", zieht sie nach einem halben Jahr Bilanz. Schon jetzt stößt sie planmäßig an ihre Grenzen. Ein Grund, warum sie sich in der nächsten Saison zum Beispiel von Kinderschuhen verabschiedet. "Da gibt es in der Nähe ein sehr gutes Kinderschuh-Geschäft, sollen die das machen".
Seit vier Wochen gibt es Mode von Noa Boa auch im Internet zu kaufen, ein zweites Geschäft im Rhein-Main-Gebiet will sie nicht ausschließen. "Aber nicht sofort, irgendwann in den nächsten zwei Jahren". Erst will sie noch ein zweites Kind. Vielleicht trägt das Geschäft in spe dann auch den Namen des Kindes in spe. Noa Boa ist nämlich der Spitzname ihres Sohnes. (Sabine Spieler)

noa boa für Mamas & Babys
Elle Plus, Frankfurt; Mai 2007
Feuerwehrmann-Regenjacken, Prinzessinnenkleidchen, Krönchen-Bademäntel und coole Mini-Jeans: noa boa lässt die Herzen von Babys, Mamas und Tanten höher schlagen. Denn in der hübschen Boutique gibt es ausgefallene und individuelle Baby und Kleinkindermode hochwertiger Labels aus der ganzen Welt, mit der die Kleinsten von Anfang an voll im Trend sind. Neben lässiger Kindermode zu bezahlbaren Preisen, gibt es auch ein tolles Sortiment für (Bald-) Mamas: eine große Auswahl trendiger, schicker und individueller Umstandsmode, die einem nicht nur die neun Monate bis zur Geburt versüßen. Von edler Unterwäsche über coole, lässig zu tragende Mode für jeden Tag bis hin zu tollen Outfits für festliche Anlässe findet sich hier alles, was dem Babybauch schmeichelt.
noa boa: Brückenstr. 41, 60594 Frankfurt, Tel. (069) 66 96 49 23. www.noaboa.de

In Frankfurts Mini-Soho, in der Brückenstrasse können sich seit einiger Zeit auch die Jüngsten unter uns einkleiden.

Frizz Magazin, Februar 2007; Rubrik "neu in der Stadt":
Ausgefallene Labels aus aller Welt: bei Noa Boa gibt es in schönem Ambiente Schickes für Schwangere, Babys und Kleinkinder, sexy Umstandsmode, die zudem noch bequem ist und hippe Strampler - man nie früh genug mit dem richtigen Styling anfangen.
Noa Boa (Brückenstr. 41); Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19, Sa 10-14 Uhr ; Tel. (069) 66 96 49 23; Internet: www.noaboa.de


Frankfurt Kauft Ein, Sonderheft von Journal Frankfurt 2007:
Mode für Frauen - Noa Boa
Latzhose und Schlabberpulli können Schwangere nun umgehen. Der Laden für Umstandskleidung und Stilltextilien sowie Baby- und Kleinkindausstattung führt geschmackvolle Mode auch für ausladende Körperformen. Elegante Abendkleider unterschiedlicher Labels sind ebenso zu finden wie Business-Anzüge der Firma Noppies (Jacke 89,95€, Hose 69,95 €). Die legeren Jeans von Queen Mum (ab 95,95 €) finden aufgrund ihres bequemen Sitzes großen Anklang sogar bei Frauen ohne Babybauch. Praktisch und edel zeigen sich Dessous von Amoralia, die "mitwachsen", also während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit getragen werden können. Für die Kleinen gibt es bunte Kleidungsstücke aus ökologisch hergestellten Materialien.
Noa Boa; Brückenstraße 41; 60594 Frankfurt; Telefon: 069/66964923; WWW: www.noaboa.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19, Sa 10-16 Uhr; Kreditkarten: Keine
Parken: Parkhaus Alt-Sachsenhausen, Walter-Kolb-Straße


Erfolgreich ohne deutschen Pass
Frankfurter Rundschau vom 14.02.2007; von Antje Heilmann
Frauen mit ausländischen Wurzeln machen sich in der Region häufiger selbstständig
Unter der wachsenden Zahl der Existenzgründer in Hessen sind immer mehr Frauen mit ausländischen Wurzeln. Sie sind risikofreudig und zusätzlich qualifiziert, weil sie sich in zwei Kulturen bewegen - so die Erfahrung des Frankfurter Vereins Frauenbetriebe.
Frankfurt a.M. - "Für Frauen ändert sich in der Schwangerschaft so vieles, wieso sollten sie da auch noch ihren persönlichen Stil wechseln?", sagt Päivi Budarham. Die Frage hat das Berufsleben der Finnin völlig verändert. Statt nach ihrer Babypause in ihren Job als Pressesprecherin eines Touristikunternehmens zurückzukehren, gründete sie ihr eigenes Geschäft für hippe Umstandsmode.
Wie sie wagten im vergangenen Jahr 19 000 Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland den Schritt in die Selbständigkeit, das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Beratungszentren wie der Frankfurter Verein Frauenbetriebe gehen sogar von höheren Zahlen aus, denn die Statistiken differenzierten zwar nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit, nirgends seien aber Eingebürgerte und Nachkommen zweiter und dritter Generation erfasst.
"Frischer Blick" auf Deutschland
Geschäftsideen ergeben sich, weil Einwanderer wie Päivi Budarham einen "frischen Blick" auf Deutschland haben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der FH Köln. Das Team um Swetlana Franken stellte bei ausländischen Existenzgründern Vorteile gegenüber ihren deutschen Mitbürgern fest: Sie kennen die Besonderheiten von zwei Kulturen, sind bei der Firmengründung risikofreudiger, haben oft zusätzliche Qualifikationen und Berufserfahrung und bringen aufgrund ihrer kulturellen Prägung neue Perspektiven und Strategien mit.
"Migrantinnen entwickeln aufgrund ihrer Erfahrungen und Anpassungsprozesse im fremden Umfeld interkulturelle Kompetenz und Zielstrebigkeit", bestätigt Isinay Kemmler, Projektleiterin der Vereins Frauenbetriebe. So verzweifelte die Finnin Budarham während ihrer Schwangerschaft fast an der deutschen Umstandsmode, die ihr unförmig und überhaupt nicht trendig erschien. Erst in Helsinki fand sie endlich etwas Passendes. "Viele dieser Marken biete ich jetzt selber an", sagt die 34-Jährige, die als Aupair nach Deutschland kam und der Liebe wegen blieb.
Ihr kleiner Laden liegt mitten im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen und trägt den Kosenamen ihres 18 Monate alten Sohnes: Noa Boa. Große Fenster und helle Tapete laden dazu ein, sich wohlzufühlen. Gegenüber ist ein Spielplatz, der dem kleinen Modestübchen Laufkundschaft beschert. "Dort habe ich häufig mit meinem Sohn gesessen", erinnert sich Budarham, "und habe gegrübelt, ob ich den Laden eröffnen soll." Beim Verein Frauenhilfe ließ sie sich im Rahmen des Programms PiA beraten, beantragte mit dessen Hilfe Gründungsgeld. PiA, das steht für "Passgenau in Arbeit", und die Initiative soll Frauen mit ausländischen Wurzeln in die Selbständigkeit begleiten. Migrantinnen benötigen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt eine individuellere Förderung als ihre deutschen Konkurrentinnen - diese Erfahrung hat der Verein gemacht. Nur in Sachen Finanzierung gibt es kaum Unterschiede. Sie sind ebenso auf Bankkredite und Subventionen angewiesen.
Mit der Hilfe ihres Mannes, der als Finanzberater tätig ist, legte Päivi Budarham vor vier Monaten los - mit Erfolg. Ihr Angebot hat sie erweitert. Inzwischen verkauft sie nicht nur ebenso stylische wie zweckmäßige Klamotten für Schwangere, sondern auch für Kleinkinder. Zwei Aushilfen hat sie eingestellt, damit sie neben der Arbeit genug Zeit für ihren Sohn hat.
In ein paar Monaten will Päivi Budarham eine Vollzeitstelle schaffen. Damit liegt sie im Trend. Laut DtA-Gründungsmonitor 2002 beschäftigten Migrantinnen im ersten Jahr durchschnittlich fünf Leute - bei den Deutschen sind es im Schnitt nur zwei.
"Ich bereue es nicht, mich selbständig gemacht zu haben", sagt die Finnin. "Alles läuft gut."