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noa boa - Lieblingsdinge für Lieblinge   
Pressemeldung; August 2009:
noa boa wird größer (Umzug) ..........................................
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Textilwirtschaft (TW); Mai 2007
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ELLE Plus Frankfurt; Mai 2007
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Frizz Magazin; Februar 2007...........................................
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Frankfurt Kauft Ein; 2007
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Frankfurter Rundschau; Februar 2007
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siehe unten

Artikel zur Ladeneröffnung
2006.......................................mehr

Pressemeldung zur Eröffnung
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Erfolgreich ohne deutschen Pass
Frankfurter Rundschau vom 14.02.2007; von Antje Heilmann
Frauen mit ausländischen Wurzeln machen sich in der Region häufiger selbstständig
Unter der wachsenden Zahl der Existenzgründer in Hessen sind immer mehr Frauen mit ausländischen Wurzeln. Sie sind risikofreudig und zusätzlich qualifiziert, weil sie sich in zwei Kulturen bewegen - so die Erfahrung des Frankfurter Vereins Frauenbetriebe.
Frankfurt a.M. - "Für Frauen ändert sich in der Schwangerschaft so vieles, wieso sollten sie da auch noch ihren persönlichen Stil wechseln?", sagt Päivi Budarham. Die Frage hat das Berufsleben der Finnin völlig verändert. Statt nach ihrer Babypause in ihren Job als Pressesprecherin eines Touristikunternehmens zurückzukehren, gründete sie ihr eigenes Geschäft für hippe Umstandsmode.
Wie sie wagten im vergangenen Jahr 19 000 Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland den Schritt in die Selbständigkeit, das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Beratungszentren wie der Frankfurter Verein Frauenbetriebe gehen sogar von höheren Zahlen aus, denn die Statistiken differenzierten zwar nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit, nirgends seien aber Eingebürgerte und Nachkommen zweiter und dritter Generation erfasst.
"Frischer Blick" auf Deutschland
Geschäftsideen ergeben sich, weil Einwanderer wie Päivi Budarham einen "frischen Blick" auf Deutschland haben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der FH Köln. Das Team um Swetlana Franken stellte bei ausländischen Existenzgründern Vorteile gegenüber ihren deutschen Mitbürgern fest: Sie kennen die Besonderheiten von zwei Kulturen, sind bei der Firmengründung risikofreudiger, haben oft zusätzliche Qualifikationen und Berufserfahrung und bringen aufgrund ihrer kulturellen Prägung neue Perspektiven und Strategien mit.
"Migrantinnen entwickeln aufgrund ihrer Erfahrungen und Anpassungsprozesse im fremden Umfeld interkulturelle Kompetenz und Zielstrebigkeit", bestätigt Isinay Kemmler, Projektleiterin der Vereins Frauenbetriebe. So verzweifelte die Finnin Budarham während ihrer Schwangerschaft fast an der deutschen Umstandsmode, die ihr unförmig und überhaupt nicht trendig erschien. Erst in Helsinki fand sie endlich etwas Passendes. "Viele dieser Marken biete ich jetzt selber an", sagt die 34-Jährige, die als Aupair nach Deutschland kam und der Liebe wegen blieb.
Ihr kleiner Laden liegt mitten im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen und trägt den Kosenamen ihres 18 Monate alten Sohnes: Noa Boa. Große Fenster und helle Tapete laden dazu ein, sich wohlzufühlen. Gegenüber ist ein Spielplatz, der dem kleinen Modestübchen Laufkundschaft beschert. "Dort habe ich häufig mit meinem Sohn gesessen", erinnert sich Budarham, "und habe gegrübelt, ob ich den Laden eröffnen soll." Beim Verein Frauenhilfe ließ sie sich im Rahmen des Programms PiA beraten, beantragte mit dessen Hilfe Gründungsgeld. PiA, das steht für "Passgenau in Arbeit", und die Initiative soll Frauen mit ausländischen Wurzeln in die Selbständigkeit begleiten. Migrantinnen benötigen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt eine individuellere Förderung als ihre deutschen Konkurrentinnen - diese Erfahrung hat der Verein gemacht. Nur in Sachen Finanzierung gibt es kaum Unterschiede. Sie sind ebenso auf Bankkredite und Subventionen angewiesen.
Mit der Hilfe ihres Mannes, der als Finanzberater tätig ist, legte Päivi Budarham vor vier Monaten los - mit Erfolg. Ihr Angebot hat sie erweitert. Inzwischen verkauft sie nicht nur ebenso stylische wie zweckmäßige Klamotten für Schwangere, sondern auch für Kleinkinder. Zwei Aushilfen hat sie eingestellt, damit sie neben der Arbeit genug Zeit für ihren Sohn hat.
In ein paar Monaten will Päivi Budarham eine Vollzeitstelle schaffen. Damit liegt sie im Trend. Laut DtA-Gründungsmonitor 2002 beschäftigten Migrantinnen im ersten Jahr durchschnittlich fünf Leute - bei den Deutschen sind es im Schnitt nur zwei.
"Ich bereue es nicht, mich selbständig gemacht zu haben", sagt die Finnin. "Alles läuft gut."